Einigung im Tarifstreit:Lufthansa wendet Streik ab
Konsens in buchstäblich letzter Minute: Die Fluglinie einigt sich mit den Gewerkschaften Ufo und Verdi auf einen neuen Tarifvertrag. Den Reisenden bleiben Arbeitskämpfe erspart.
Lufthansa hat sich mit den Gewerkschaften Verdi und Ufo auf einen neuen Tarifvertrag geeinigt, teilte der Konzern am Dienstagabend in Frankfurt mit. Streiks seien damit abgewendet worden.
Nach Angaben der Lufthansa werden die Gehälter für die rund 16.000 Flugbegleiter rückwirkend ab dem 1. Januar 2009 um 4,2 Prozent erhöht. "Abweichend davon werden die drei Einstiegsgehaltsstufen stärker, nämlich um je 100 Euro, erhöht", hieß es weiter. Die Mitarbeiter dieser Stufen erhielten zusätzlich eine Einmalzahlung in Höhe von 100 Euro. Hinzu komme eine Beteiligung für das wirtschaftliche Ergebnis 2008 von bis zu drei Prozent einer Jahresgrundvergütung.
Auch auf die von der Gewerkschaft verlangten verbesserten Arbeitsbedingungen habe man sich geeinigt. Der Tarifvertrag habe eine Laufzeit von 14 Monaten und gelte bis zum 28. Februar 2010. Der Abschluss steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Gremien der Gewerkschaften und des Lufthansa Konzerns.
FTD-Informationen zufolge dürften sich die Kosten für den Abschluss für die Lufthansa auf rund 50 Mio. Euro belaufen.
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