Air France-KLM ist im ersten Quartal noch tiefer in die Verlustzone gerutscht. Auch bessere Passagierzahlen hätten die rekordhohen Kerosinpreise und die Schwäche im internationalen Frachtgeschäft nicht wettmachen können, teilte der französisch-niederländische Lufthansa-Rivale am Freitag mit.
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Der operative Verlust wuchs stärker als erwartet von 403 Mio. Euro vor einem Jahr auf 597 Mio. Euro an. Der Nettoverlust blieb mit 368 Mio. Euro stabil. Der Umsatz stieg dagegen um sechs Prozent auf 5,65 Mrd. Euro. Analysten hatten mit einem operativen Minus von 560 Mio. Euro, einem Nettoverlust von 409 Mio. und einem Umsatz von 5,53 Mrd. Euro gerechnet.
"Wie erwartet, war das erste Quartal schwierig, trotz einer Verbesserung im März", beschrieb das Management die Entwicklung. Die gestiegenen Durchschnittserlöse hätten nicht ausgereicht, um die gestiegenen Kosten zu decken. Die Fluggesellschaft befürchtet zudem, dass sich der operative Verlust im ersten Halbjahr noch ausweitet. Für das Gesamtjahr hält sie aber an ihren Zielen fest, weil der Sparkurs in der zweiten Jahreshälfte erste Früchte tragen soll.
Die explodierenden Treibstoffpreise vermasselten auch der Lufthansa den Jahresauftakt. Der operative Verlust stieg in den ersten drei Monaten auf 381 Mio. Euro von 169 Mio. Euro vor einem Jahr. Die Kranich-Airline steuert mit einem Milliarden-Sparkurs und Stellenstreichungen gegen.