Klaus Hubert Görg hofft auf den Verkauf im Paket
Geschlossen werden nun folgende Standorte: die Filiale im Elbe-Einkaufszentrum in Hamburg, das Geschäft in der Dortmunder Kampstraße, ein WOM-Markt in Stuttgart, eine Schaulandt-Filiale in Braunschweig, ein Karstadt-Multimedia in Berlin und das "Haus am Dom" in München, Ableger des Oberpollinger
Die Schließung der stark defizitären Filialen sei die Voraussetzung für eine Rettung der verbleibenden Häuser, sagte Görg. Als nächstes stehe die Käufersuche an. "Der Datenraum ist mittlerweile eingerichtet, so dass die Investorensuche in Kürze beginnen kann", kündigte er an. "Wir haben eine große Anzahl an ernsthaften Angeboten", sagte Görg.
Ob ein Gesamtverkauf allerdings gelingt, ist ungewiss. Konkurrent
Metro hat lediglich Interesse an einigen Häusern bekundet, um seine eigene Warenhaustochter Kaufhof zu stärken, sich aber nicht auf eine Zahl festgelegt.