Der Gewinn stieg im vergangenen Jahr um 40 Prozent auf 1,01 Mrd. Euro, lag damit aber leicht unter der Schätzung von Analysten. Der operative Ertrag habe um elf Prozent auf 2,42 Mrd. Euro zugenommen, teilte Moët Hennessy Luis Vuitton am Mittwoch in Paris mit. Ohne den schwachen Dollar wäre der Gewinn allerdings höher ausgefallen.
Der Umsatz mit Champagner und Cognac, Mode und Leder, Parfüm und Kosmetika, Schmuck und Luxusuhren wuchs um sechs Prozent auf 12,62 Mrd. Euro. Bei konstanten Rahmenbedingungen entspreche dies einem Anstieg um elf Prozent.
Vor allem in Asien und den USA griffen die Konsumenten zu den Luxuswaren aus Europa. Größter Gewinnbringer ist die Marke Vuitton. Der Konzern eröffnet Läden zusätzlich in New York und Shanghai, um den stark wachsenden Markt anzuzapfen. Im Januar und Februar stiegen die Umsätze der Sparte um zwölf Prozent.
Auch mit der Prognose zeigte sich
LVMH optimistisch: 2005 werde es ein signifikantes Wachstum des operativen Ergebnisses geben, hieß es. Die Aktionäre sollen am Gewinnwachstum mit einer Erhöhung der Dividende um 11,76 Prozent auf 0,95 Euro je Aktie beteiligt werden.