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Die gekaufte Sparte werde im laufenden Jahr auf einem Umsatz von 2,4 Mrd. Dollar kommen, teilte das Unternehmen am Montag in Vevey mit. Die Schweizer haben sich beim Kampf um die seit längerem zum Verkauf stehende Sparte gegen den französischen Konkurrenten Danone durchgesetzt.
Die Transaktion wird seit längerem erwartet. Zuletzt hieß es bereits in einigen Berichten immer wieder, dass Nestlé den Zuschlag bekommt. Dabei wurde allerdings über einen geringeren Verkaufspreis spekuliert. Für die Lebensmittelkonzerne ist der Markt deshalb so interessant, da Experten in den kommenden Jahren mit einem deutlichen Wachstum in dem Segment rechnen.
Das Marktforschungsinstitut Euromonitor International rechnet bis 2016 mit einem Umsatzplus mit diesen Produkten von sechs Prozent jährlich. 2011 lag der Umsatz mit spezieller Babynahrung bei knapp 41 Mrd. Dollar.
Pfizer kann sich nun ganz auf die dringende Entwicklung neuer Arzneimittel konzentrieren. Nachdem Anleger schlechte Renditen moniert hatten, will Pfizer seine Aktivitäten verschlanken. Im vergangenen Jahr verlor der amerikanische Pharmakonzern zudem den Patentschutz für seinen Cholesterinsenker Lipitor in den USA.
Wegen billiger Nachahmerprodukte drohen dem Konzern in diesem Jahr Umsatzeinbußen in Milliardenhöhe. Zur Kompensation muss Pfizer neue Medikamente entwickeln. Dabei sollen die Einnahmen aus dem Verkauf der Sparte für Babynahrungsmittel helfen.
Aktuell sucht Pfizer außerdem einen Käufer für seine Tiermedizinsparte. Der Unternehmensteil könnte nach jetzigem Stand aber eher abgespalten als verkauft werden. Der deutsche Bayer- Konzern hatte vor einigen Wochen zwar ein Angebot abgegeben, sieht nach jüngsten Meldungen aber wenig Chancen, den Zuschlag für die Sparte zu bekommen.