Die verlustreiche Plattenfirma Warner Music sieht Licht am Ende des Tunnels: Im dritten Geschäftsquartal (bis Ende Juni) konnte das US-Unternehmen sein Minus auf 32 Mio. Dollar (26 Mio. Euro) eindämmen. Im Vorjahreszeitraum hatte hier noch ein Verlust von 46 Mio. Dollar gestanden. Firmenchef Stephen Cooper sprach am Donnerstag von "mehreren Lichtblicken".
Wie so viele Konkurrenten leidet Warner Music unter der Abwanderung der Käufer ins Internet. Das eigene digitale Geschäft wuchs nach Angaben des Firmenchefs zuletzt aber schneller als die CD-Verkäufe zurückgingen. Dennoch schrumpfte der gesamte Umsatz um 5 Prozent auf 654 Mio. Dollar. Das erklärte Warner Music vor allem mit ungünstigen Wechselkursen.