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TUI
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4,507 EUR |
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Hapag hatte jedoch jüngst einen verhaltenen Ausblick auf das Geschäftsjahr gegeben: Die Kosten würden 2011 schneller wachsen als der Umsatz, der Ertrag werde durch hohe Aufwendungen gedrückt, hieß es. Auch bei den übrigen Hapag-Gesellschaftern, zu denen neben Kühne die Stadt Hamburg und die Versicherung Signal Iduna gehören, war am Dienstag die Befürchtung zu vernehmen, die Verzögerung der Emission könnte zu einer schlechteren Bewertung führen.
Trotz hoher Schulden kann TUI es sich aber erlauben, auf die Einnahmen aus der Erstnotiz zunächst zu verzichten: Kürzlich verkaufte der Konzern für mindestens 315 Mio. Euro 11,3 Prozent seines Hapag-Pakets an Kühne - der damit künftig 25 Prozent hält. Zudem hat TUI sich erst am Dienstag über Wandelanleihen mit 339 Mio. Euro Nennwert frisches Geld verschafft.
Mit der Verzögerung beim Börsengang wird nach Informationen aus dem Hapag-Umfeld eine andere Option wieder intensiver geprüft: der direkte Verkauf eines Großteils des verbleibenden Hapag-Pakets von TUI an einen Einzelinvestor. Der Tourismuskonzern, der nach dem Geschäft mit Kühne noch 38,4 Prozent an Hapag besitzt, kalkulierte dem Vernehmen nach bislang damit, mittelfristig nur etwa zehn Prozent zu behalten.