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Abgesehen von dem starken Datenwachstum im Mobilfunk und den allmählich anziehenden Geschäft mit dem TV-Angebot Entertain gibt es nahezu keinen positiven Trend im Kerngeschäft. Konkurrenten wie
Telefónica ,
Vodafone oder
KPN mag es ähnlich gehen, besser macht es die Sache nicht.
Fragt man sich, was die Mannschaft um Obermann tun kann, mutet die Lage noch pessimistischer an. Denn die Antwort lautet: Erschreckend wenig.
Es fehlt Geld, um in den neuen Geschäftsfeldern wie Smart Grids, also intelligenten Stromnetzen, oder Gesundheit über Zukäufe zu wachsen und so das schrumpfende Kerngeschäft schneller zu stützen. In Diensten wie digitalen Krankenakten oder virtuellen Arztbesuchen sieht die Telekom einen Zukunftsmarkt.
Doch zunächst sind die Aktionäre an der Reihe: Der Konzern will weiter 70 Cent Dividende je Aktie zahlen, so lautet das Versprechen des Managements an die Anteilseigner. Ein teures Versprechen. Und auch gegen die Wirtschaftskrise in Ländern wie Griechenland oder Spanien kann das Unternehmen nichts unternehmen.