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Während sich in Europa viele Menschen angesichts der Schuldenkrise Sorgen über ihre berufliche Zukunft machen, hellt sich die wirtschaftliche Lage in den USA anhaltend auf. Im Januar war die Arbeitslosigkeit mit 8,3 Prozent auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren gefallen, nachdem sie lange über 9 Prozent verharrt hatte.
Alleine seit dem Jahreswechsel wurden nach Angaben des US-Arbeitsministeriums 243.000 Jobs neu geschaffen.
Wal-Mart setzt auf niedrige Preise, um die Kunden in seine riesigen Einkaufstempel zu locken, in denen es nahezu alles von Lebensmitteln über Kleidung bis hin zu Autozubehör gibt. Der Umsatz stieg dank der Schnäppchen sowie Zukäufen wie der britischen Kette Netto oder der südafrikanischen Massmart um 6 Prozent auf 122,3
Mrd. Dollar. "Jeder Teil unseres Geschäfts ist heute stärker als vor einem Jahr", sagte Konzernchef Mike Duke am Dienstag.
Allerdings gingen die günstigen Angebote zulasten des Gewinns, der um 15 Prozent auf unterm Strich 5,2 Mrd. Dollar schmolz. Wal-Mart muss sich vor allem gegen den aggressiven Onlinehändler
Amazon wehren, der mit Kampfpreisen und kostenlosem Versand immer mehr Kunden anlockt.
Allerdings schlafen auch die etablierten Handelskonzerne beim Geschäft im Internet nicht. So konnte Macy's samt der Tochter Bloomingdale's den Onlineumsatz um 40 Prozent heraufschrauben. Dennoch werfen die Kaufhäuser noch mit Abstand das meiste Geld ab. Insgesamt setzte Macy's 8,7 Mrd. Dollar um und damit 6 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Dabei schaffte es die Kette, den Gewinn sogar um 12 Prozent auf 745 Mio. Dollar zu verbessern.