Der Pokal der Fußball-WM 2006 steht neben einem Maskottchen, dem sprechenden Fußball 'Pille'
Dazu kommen nach Angaben des für den Personenverkehr zuständigen Vorstands Karl-Friedrich Rausch besondere Angebote für WM-Eintrittskarteninhaber bis hin zum Chartern ganzer Züge für Besuchergruppen und Nationalmannschaften sowie Logistikangebote, darunter den Transport des WM-Globus und des Rasens für die Stadien.
Die Netzkarten sollen 349 Euro in der zweiten und 549 Euro in der 1. Klasse kosten. Sie gelten vom 7. Juni bis 11. Juli 2006 im gesamten Nah- und Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn, müssen aber bis 31. März 2006 erworben werden. Während sie jedermann kaufen kann, gibt es speziell für Personen mit Tickets für die Spiele Sonderangebote zu 54, 74 und 90 Euro für Hin- und Rückfahrt in der 2. Klasse, je nach Entfernung. Auch sie müssen bis 30. März gebucht sein. Die Eintrittskarten gelten zugleich als Nahverkehrsticket am jeweiligen Spielort.
Spielergebnisse werden durchgesagt
Sämtliche Spielstädte und sogar manche Stadien sind direkt ans ICE-Netz der Bahn angeschlossen. Auf stark nachgefragten Linien sollen zusätzliche Züge fahren, und auch im Nah- und Regionalverkehr wird es Sonderzüge geben.
Beim Vertrieb will die Bahn besonderen Wert auf die Auslandsvermarktung legen, indem sie mit der FIFA-Homepage ebenso kooperiert wie mit den großen Fluggesellschaften. Rausch sagte darüber hinaus, dass es in den Zügen mehrsprachige Durchsagen und in Reisecentern mehrsprachige Bedienung, "mindestens auch englisch", geben werde. In den Fernzügen sollen die Spielergebnisse durchgesagt werden, und besondere WM-Menus sollen in den Speisewagen den Hunger der Fans stillen.