Viele Marken, steigende Verkäufe: VWs Firmenimperium zahlt sich aus
Denn im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Zahl der Neuwagenzulassungen in Europa im Mai um 7,6 Prozent. Das teilte der Verband der Europäischen Autohersteller (ACEA) am Freitag in Brüssel mit.
Besonders profitierte Deutschland, wo die Geschäfte auch schon im ersten Quartal gut gelaufen waren: Die Händler schlugen hierzulande im Mai 304.543 neue Fahrzeuge los. Das war ein Plus von 22 Prozent.
Dabei legten alle deutschen Hersteller zu. Der
VW -Konzern mit seinen Marken Volkswagen, Audi, Seat, Skoda sowie seinen Nobel- und Sportwagenmarken Lamborghini oder Bentley verkaufte im vergangenen Monat 17,1 Prozent mehr Fahrzeuge.
BMW mit Mini steigerte seinen Absatz um 21,4 Prozent und
Daimler verkaufte 4,9 Prozent mehr Mercedes-Benz und Smart. Die
GM -Tochter Opel brachte gemeinsam mit Vauxhall 18,4 Prozent mehr Autos auf die Straße.
1980 kostet ein Neuwagen 8420 Euro, heute 25.740 Euro
Was die Hersteller besonders freuen dürfte: Die Deutschen geben derzeit extrem viel Geld für Autos aus. Der Durchschnittspreis der verkauften Neuwagen sei hierzulande in den ersten fünf Monaten auf 25.740 Euro gestiegen, errechnete Professor Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen. Das seien 827 Euro pro Fahrzeug mehr gewesen als 2010. "Dies ist der höchste Durchschnittspreis, der jemals in Deutschland für Neuwagen bezahlt wurde", sagt Dudenhöffer.