Ladenhüter auf vier Rädern, personelle Fehlentscheidungen und Lustreisen auf Firmenkosten - bei Europas größtem Autokonzern VW läuft es seit Jahren nicht mehr richtig rund.
Der Phaeton, gefertigt in der Gläsernen Manufaktur in Dresden, sollte der "Diamant in Piëchs Krone" werden - doch daraus wurde nichts. Die von Ex-Konzernchef Ferdinand Piëch protegierte Limousine, deren Entwicklung Milliarden verschlang, entwickelte sich zum Flop. Ab Sommer soll der Wagen in den USA, dem wichtigsten Automarkt der Welt, nicht mehr verkauft werden. Seine Entscheidung begründete der Konzern mit hohen Verlusten im Nordamerikageschäft. VW zieht sich damit komplett aus dem US-Geschäft im oberen Preissegment zurück.