Nach langem Prozess ist Spediteur Thomas Betz schuldig gesprochen worden - und kommt frei. FTD-Online zeigt einen Überblick über spektakuläre Wirtschaftsprozesse und kriminelle oder zumindest unlautere Machenschaften in den Chefetagen.
Der Chef von Europas größter Spedition, Thomas Betz, wurde am Montag zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Betz 2,5 Mio. $ Bestechungsgelder in Georgien und Aserbaidschan gezahlt hat. Außerdem hat er durch die illegale Beschäftigung bulgarischer Fahrer die Sozialkasse um Millionenbeiträge betrogen. Der Spediteur, der bereits zweieinhalb Jahre in Untersuchungshaft saß, legte ein Geständnis ab - im Gegenzug reduzierte das Gericht das Strafmaß und ließ ihn auf Bewährung frei. Zusätzlich muss Betz 2,16 Mio. Euro Geldstrafe zahlen und seine Spedition rückwirkend Steuern und Abgaben in Höhe von 35 Mio. Euro abführen.