Der Chipstandort Dresden stellt eine der Vorzeigeregionen in Ostdeutschland dar. Die Pleite von Qimonda ist darum eine Katastrophe für das Land Sachsen - und die steuerfinanzierte Ansiedlungspolitik. FTD.de zeigt Bilder des Silicon Saxony. von David Böcking, Gregor Haake und Maxim Sergienko
Als die frischgebackene CDU-Vorsitzende Angela Merkel im Juli 2000 die Dresdner Chipfabrik von AMD besuchte, herrschte in Sachsen noch großer Optimismus. Dank einer gezielten Ansiedlungspolitik und Fördergeldern in Millionenhöhe war der Freistaat in den 90er-Jahren zum High-Tech-Standort geworden.