Der weltweite Absatz ging im Januar auf 92.629 Fahrzeuge der Marken
BMW , Mini und Rolls-Royce zurück, das sind 1,6 Prozent weniger als im Vorjahresmonat, wie der Konzern am Donnerstag in München mitteilte. Bei der Kernmarke BMW brachen die Verkaufszahlen
sogar um 4,1 Prozent auf 77.156 ein. Die Konkurrenz aus Ingolstadt und Stuttgart lieferte dagegen im Januar mehr Autos aus:
Audi verbuchte ein Plus von 4,7 Prozent auf 78.700 Fahrzeuge,
Daimler sogar einen Zuwachs von zwölf Prozent auf 82.300 Autos.
Der Kurs der Aktie gab um fast 2 Prozent nach und notierte am Donnerstagnachmittag bei 34 Euro.
BMW geht davon aus, dass die Markteinführung des 1er Cabrio und des Luxus-Geländewagens X6 in den nächsten Monaten Schwung in die Verkaufszahlen bringen wird. Beim Mini stieg der Absatz schon im Januar um 13,3 Prozent auf 15.432 Autos. Weiteren
Rückenwind erwartet der Konzern von der Markteinführung der Kombi-Version Clubman in den USA. Vom Rolls-Royce Phantom wurden im Januar immerhin 41 Stück ausgeliefert, das sind 16 mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der verkauften Motorräder ging um 11,1 Prozent auf 3.689 zurück.
2008 würden bei allen drei Marken erneut Absatzrekorden angestrebt, bekräftigte Vertriebsvorstand Stefan Krause. Neben Wachstum peilt BMW mittelfristig vor allem eine Verbesserung der Profitabilität an. Wie der Konzern am Mittwoch mitgeteilt hatte, sollen die Kosten für den Materialeinkauf um 4 Mrd. Euro gedrückt werden, um bis 2012 insgesamt rund 6 Mrd. Euro sparen zu können. Die Personalkosten sollen durch Stellenstreichungen von 2009 an jährlich um 500 Mio. Euro sinken.