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DaimlerChrysler- Sprecher sagte am Montag, pro Tag würden in dem größten inländischen Pkw-Werk Sindelfingen rund 2000 Autos nicht gebaut. Es seien 20.000 Mitarbeiter betroffen. Auch in Bremen fallen einzelne Schichten aus.
Der Grund für die Produktionsausfälle bei dem Autohersteller sind Qualitätsprobleme bei Dieseleinspritzpumpen von Bosch. Von den Problemen war auch
BMW betroffen.
Seit vergangenen Freitag läuft die zuvor ausgesetzte Produktion bei Bosch aber wieder. "Um den Lieferrückstand aufzuholen, werden alle verfügbaren Fertigungskapazitäten rund um die Uhr, sieben Tage die Woche eingesetzt", teilte der Autozulieferer mit.
DaimlerChrysler streicht am 11. und 18. Februar die Frühschicht für die C und CLK-Klasse in Bremen. Auch Schichten im Rohbau und in der Lackiererei entfallen, 6000 Mitarbeiter in Bremen sind betroffen. Im Nutzfahrzeugwerk im spanischen Vittoria bleiben die Bänder bis auf weiteres stehen. Hier wird bereits seit eineinhalb Wochen nicht gearbeitet, 4400 Mitarbeiter wurden nach Hause geschickt.