Der südkoreanische Chipkonzern Hynix bietet nicht mehr für den bankrotten japanischen Konkurrenten Elpida. Die Offerte sei fallengelassen worden, teilte das Unternehmen am Freitag mit. Eine Begründung nannte Hynix nicht.
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Elpida hatte Ende Februar Gläubigerschutz beantragt. Der Spezialist für PC-Arbeitsspeicher hat den Trend zu mobilen Geräten wie Tablet-Computern und Smartphones verpasst und leidet unter den Überkapazitäten bei klassischen Dram-Speichern.
Marktforschern zufolge verfügt Elpida über einen Marktanteil bei Dram-Chips von zwölf Prozent und ist damit weltweit der drittgrößte Hersteller hinter Samsung Electronics und Hynix. Mehrere Firmen hatten Interesse an Elpida gezeigt, darunter der US-Anbieter Micron. Kreisen zufolge ist Hynix nicht der erste Konzern, der sich aus dem Bieterrennen zurückzieht. Auch Toshiba will das Unternehmen wohl nicht mehr kaufen.