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11.08.2011, 10:22
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Dan Akerson im FTD-Interview:
General Motors warnt vor Rezession in den USA
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2011 AFP
Exklusiv
Die Konjunkturentwicklung der größten Volkswirtschaft der Welt besorgt auch den weltgrößten Autohersteller. Dennoch gibt Konzernchef Akerson im FTD-Interview ein klares Bekenntnis zu Opel ab.
von Matthias Ruch, Detroit
Der größte US-Autokonzern
General Motors (GM) befürchtet einen schweren Einbruch der amerikanischen Wirtschaft. "Es besteht die Gefahr einer neuen Rezession, und ich sehe das mit Sorge", sagte GM-Chef Dan Akerson im FTD-Interview.
Einer der mächtigsten Industriemanager der Vereinigten Staaten sendet damit ein starkes Warnsignal aus. Das Szenario, dass die aktuellen Kursstürze an den Aktienmärkten zu einem zusätzlichen Vertrauensverlust in der US-Wirtschaft führen und das Land nach dem Einbruch 2008 erneut in die Rezession stürzt, gilt derzeit als größtes Risiko für die Weltwirtschaft.
Die Aussage des GM-Chefs hat erhebliches Gewicht - wegen der Größe des Konzerns, und weil die Autobranche als Schlüsselindustrie ein wichtiger Konjunkturindikator ist. Nach Absatz ist das Unternehmen der größte Autohersteller der Welt.
Kursinformationen und Charts
Bislang hatte GM erwartet, dass der Verkauf von Neuwagen im US-Markt von rund 11,5 Millionen Fahrzeugen 2010 in diesem Jahr auf 13 bis 13,5 Millionen steigt. Die Vorhersage steht nun infrage. "Bislang halten wir noch daran fest, aber wir rechnen eher mit einem Wert am unteren Ende unserer Prognose", sagte Akerson.
Bereits seit mehreren Monaten bleibt der US-Autoabsatz deutlich hinter den Erwartungen vom Jahresbeginn zurück - was die allgemeine Verunsicherung unter den amerikanischen Konsumenten belegt.
Teil 2: "Ende der Opel-Diskussion"
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FTD.de, 11.08.2011
© 2011 Financial Times Deutschland,
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