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Dem Bericht zufolge ist der deutsche Stahlkonzern offen für die Avancen der Araber. Das Unternehmen wolle aber zunächst abwarten, wie die Zusammenarbeit bei den Überwasserschiffen anlaufe. HDW stellt die modernsten nichtnuklearen U-Boote der Welt her.
Mitte Oktober hatte ThyssenKrupp den Verkauf von weiteren Teilen seiner Hamburger Traditionswerft Blohm+Voss an den Werftenkonzern aus dem Emirat angekündigt. Am zivilen Schiffbau erhält die teilstaatliche Abu Dhabi Mar Group 80 Prozent. Außerdem wollen die Araber mit der Hamburger Werft in einem Joint Venture gemeinsam Kriegsschiffe bauen - etwa Fregatten und Korvetten.
In dem Gemeinschaftsunternehmen im Kriegsschiffbau will ThyssenKrupp die Führung bei Aufträgen der deutschen Marine und der übrigen Nato-Länder behalten. Die Araber betreuen den Nahen Osten und Nordafrika. Dort gebe es große Nachfrage nach Kriegsschiffen, um im Meer und an Küsten gelegene Öl- und Gasfelder zu schützen.