Der frühere EZB-Präsident Jean-Claude Trichet soll in den Verwaltungsrat des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns wechseln. Das ist Teil einer größeren Personalrochade.
Jean-Claude Trichet, Ex-Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), winkt eine neue Aufgabe. Der Franzose soll Mitglied im Verwaltungsrat des Luftfahrt- und Rüstungskonzerns EADS werden, berichtet die in Paris erscheinende Wirtschaftszeitung "Les Echos" am Donnerstag.
Pünktlich vor der Verwaltungsratssitzung der EADS meldet die Zeitung dass Trichet den Posten von Großaktionär Arnaud Lagardere im Verwaltungsrat übernehmen soll. Lagardere soll dann den Posten von Daimler-Finanzvorstand Bodo Uebber als Aufsichtsratsvorsitzenden von EADS übernehmen.
Bei der heutigen Veranstaltung werden laut "Les Echos" erste Personalien besprochen. Trichets Nominierung solle am Donnerstag bei einer Verwaltungsrats-Sitzung beschlossen werden, berichtete "Les Echos". Allerdings würden die Änderungen erst bei der Aktionärsversammlung am 31. Mai in Kraft treten. Eine unabhängige Bestätigung für diese Angaben gab es zunächst nicht. EADS hatte schon zuvor eine Bestätigung abgelehnt, dass eine Entscheidung über die neue Führungsstruktur am Donnerstag fallen werde.
Der Managementwechsel an der Spitze des deutsch-französischen Konzerns wird notwendig durch das altersbedingte Ausscheiden von EADS-Chef Louis Gallois. Nach einem zwischen Berlin und Paris ausgehandelten Besetzungsschema muss damit ein Deutscher auf den Franzosen Gallois folgen. Als Kandidat steht bereits Airbus-Chef Tom Enders fest, während dessen französischer Stellvertreter Fabrice Brégier im Airbus-Chefsessel Platz nehmen soll. Das Stühlerücken war bereits Ende vergangenen Jahres erwartet worden, hatte sich aufgrund von Diskussionen um weitere Personalveränderungen infolge der Umbesetzungen aber verschoben.
Der FTD-Versicherungsmonitor hat alle wichtigen Namen und Nachrichten auf dem Radar und bündelt die wichtigsten Informationen aus verschiedenen Quellen. So erhalten Sie einen exzellenten Überblick über die Assekuranz, analytisch kommentiert von FTD-Versicherungskorrespondent Herbert Fromme.
Die verschobene Eröffnung des Berliner Großflughafens BER schlägt Wellen. Die internationalen Flughäfen sind nicht nur dynamische Orte, sondern auch Großunternehmen. Kennen Sie sich gut mit Airports aus?
Zunächst eine Frage zum weltgrößten Flughafen. Derjenige mit dem größten Passagieraufkommen ist …
45 Schritte in die SelbstständigkeitNur wer gut vorbereitet ist, schafft einen erfolgreichen Unternehmensstart. Dieser Gründerfahrplan hilft, die größten Hinder- nisse auf dem Weg in die Selbstständig- keit schnell und sicher zu überwinden. mehr
FinanzierungSie sind an einer Gründungsfinanzierung interessiert? Oder möchten für Ihren Betrieb Fahrzeuge erwerben? Hier finden Existenzgründer und Unternehmer viele Wege zur passenden Finanzierung. mehr
SteuerrechnerEinkommen, Umsatz oder Abfindung: Wie viel bleibt am Ende übrig? Ermitteln Sie Ihre Steuerlast mit den Rechnern von impulse.de und steuerberaten.de. Von Gewerbe bis hin zu Erbschaftsteuer. mehr
Firmenwert ermittelnÜber- oder unterschätzt? Wie viel Sie erwarten können, wenn Sie Ihre Firma verkaufen, zeigt der Firmenwertrechner von impulse.de und Klein & Coll. - einfach und schnell durch die Eingabe weniger Zahlen. mehr
Verträge und VorlagenSie benötigen Dokumente und nützliche Arbeitshilfen für Ihren Geschäftsalltag? Wählen Sie aus fast 5.000 rechtssicheren und aktuellen Verträgen, Vorlagen, Checklisten, Rechentabellen oder Ratgebern. mehr
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
"Zum Handeln geschaffen" lautet Metros Motto. Der neue Konzernchef Olaf Koch scheint den Slogan wörtlich zu nehmen. Mit dem ersten großen Verkauf einer Tochter bricht er den Stillstand bei Metro auf. mehr
Das Gerede von der Abwanderung europäischer Unternehmen an billigere Standorte ist alles andere als neu. Aber wirklich gegangen ist kaum jemand. Denn China ist als Absatzmarkt viel zu wichtig. mehr
Eine Einheitskasse führt nicht zu mehr Gerechtigkeit, sondern zur Zweiklassenmedizin. Statt das duale Gesundheitssystem durch eine Bürgerversicherung zu ersetzen, sollten Menschen mit stabilem Einkommen verpflichtet werden, eine Rücklage für ihre medizinischen Kosten im Alter bilden. mehr
Das Stahlwerkefiasko in Amerika zeigt: Bei ThyssenKrupp versagen die Kontrollinstanzen. Das gilt sowohl für den Aufsichtsrat als auch für die Krupp-Stiftung. mehr
Soll die größte US-Bank zerschlagen werden? Die Größe einer Bank allein ist kein Makel. Der Fall zeigt aber, dass der Derivatehandel eine strengere Aufsicht braucht. mehr
Zahlt der Chef die Krankenzusatzpolice, verzichten Versicherer auf die Gesundheitsprüfung. Davon profitieren vor allem Angestellte mit Vorerkrankungen. Bei arbeitnehmerfinanzierten Modellen schauen die Anbieter aber wieder genauer hin. mehr
Ein Anteilspaket geht an den Industrieausrüster Andritz. Das Grazer Unternehmen kündigt ein Übernahmeangebot an alle Aktionäre an. Für chinesische Interessenten gab es dagegen Absagen. mehr
Der neue Aufsichtsratschef der Deutschen Bank, Paul Achleitner, hat ehrgeizige Pläne: Das Geldhaus soll in der globalen Spitzenliga mitmischen. Dafür will er die Banker umerziehen: keine Ego-Shows mehr und ein Bekenntnis zur Heimat. mehr
Während es in Deutschland derzeit zappenduster für Schlecker aussieht, ist das Auslandsgeschäft über den Verkaufstisch gegangen. Système U hat Schlecker-Frankreich gekauft. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!