Kursinformationen und Charts
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RWE
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29,485 EUR |
[-0.265] |
-0,89% |
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Eon
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14,92 EUR |
[-0.29] |
-1,91% |
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RWE ist der erste Betreiber von Atomkraftwerken in Deutschland, der nach der Energiewende sein Eigenkapital stärkt. Denn mit der vorzeitigen Abschaltung von Atomkraftwerken fehlen den großen deutschen Versorgern künftig wichtige Geldquellen. Gekauft wurden die Papiere von Fonds, Banken oder Versicherungen.
Der Bezugspreis war auf 26 Euro festgesetzt worden. Er lag damit um rund 14 Prozent unter dem Schlusskurs vom Montag. In Folge der Kapitalerhöhung - die auch eine Verwässerung des Anteils der Altaktionäre bedeutet - sank der RWE-Kurs am Dienstag zeitweise um mehr als zwölf Prozent.
Die Essener gaben 52,3 Millionen neue Aktien aus und verkauften 28,1 Millionen Papiere, die sie noch im eigenen Bestand hielten. Zwar wurde das ursprünglich anvisierte Volumen von bis zu 2,5 Mrd. Euro nicht erreicht. Konzernchef Jürgen Großmann zeigte sich trotzdem höchst zufrieden: "Die positive Aufnahme der Kapitalmaßnahmen zeigt das Vertrauen der Märkte und bestätigt die Akzeptanz unserer Strategie."
Die drohende Herabstufung zu einem Schuldner zweiter Klasse ist mit der Kapitalspritze voraussichtlich kein Thema mehr. "Insgesamt sind wir mit unserem Maßnahmenpaket auf einem guten Weg", sagte Großmann laut einer Konzernmitteilung. Auch einige Analysten bewerteten die Kapitalerhöhung trotz der unter den Erwartungen bleibenden Einnahmen positiv. Es handele sich um einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Kapitalstruktur, sagte etwa Bernhard Jeggle von der LBBW-Bank.
Bares für Investitionen gesucht
RWE will mit dem Geld Investitionen stemmen, die wegen des Atomausstiegs nötig werden. Daher hatte der noch bis Mitte 2012 amtierende RWE-Chef immer wieder betont, den Verkauf der neuen Aktien trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten bis Ende dieses Jahres über die Bühne bringen zu wollen.