Eon/Ruhrgas: Großer Andrang auf Verhandlung zur Ministererlaubnis
Für die mündliche Verhandlung zur Ministererlaubnis im Fusionsfall Eon/Ruhrgas zeichnet sich ein bisher nie da gewesenes Interesse betroffener Unternehmen ab. Eine Mehrheit für oder gegen die Fusion ist noch nicht ersichtlich. von Birgit Marschall, Berlin
Mehr als 40 Firmen hätten ihre Beiladung zur mündlichen Verhandlung im Bundeswirtschaftsministerium beantragt, erfuhr die FTD aus dem Ministerium. So viele Anträge habe es in der Geschichte der Ministererlaubnisverfahren noch nicht gegeben.
Unter den Antragstellern zeichne sich keine klare Mehrheit für oder gegen die geplante Fusion ab. Die Verhandlung soll voraussichtlich am 29. Mai in Berlin stattfinden, der Termin stehe jedoch noch nicht endgültig fest. Der Staatssekretär im Ministerium, Alfred Tacke, will über die Fusionserlaubnis noch im Juni entscheiden. Der Energiekonzern Eon hatte die Ministererlaubnis zur Übernahme der Ruhrgas AG beantragt, nachdem das Bundeskartellamt den Zusammenschluss untersagt hatte.
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