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Das Vorgehen des Konzerns zeigt, wie Unternehmen angesichts der Schuldenkrise der Euro-Zone nach Möglichkeiten suchen, ihr Geld sicher anzulegen. Insgesamt hat Siemens der Quelle zufolge zwischen 4 und 6 Mrd. Euro bei der EZB deponiert, den Großteil davon als Wocheneinlagen. Siemens gehört zu einer Handvoll Großkonzerne, denen es erlaubt ist, Geld direkt bei der EZB einzuzahlen. Von welcher Bank Siemens das Geld abgezogen hat, ist unklar, allerdings handelt es sich wohl nicht um
BNP Paribas .
Vor fast einem Jahr gründete Siemens eine eigene Bank, um sich gegen eine künftige Finanzkrise zu wappnen - ein ungewöhnlicher Schritt für einen Industriekonzern, der nicht zu den Pkw-Bauern zählt.
Eigene Bank als Eintrittskarte
Durch die Siemens-Bank könne man sich liquide Mittel bei der EZB beschaffen und dort Barmittel parken, hatte Roland Chalons-Browne, Chef der Siemens-Finanzsparte, im vergangenen Dezember gesagt: "Kommt es zu einer weiteren Finanzkrise , können wir unsere Flexibilität erhöhen und mit unserer eigenen Bank Risiken verringern."