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Zuletzt litt die Fluglinie - die ein starkes Standbein in der Touristik hat - vor allem unter dem Geschäft mit Nordafrika. Nach den Unruhen dort halten sich Veranstalter wie Individualreisende beim Buchen zurück. Mit 15 Mio. bis 20 Mio. Euro habe dies das Ergebnis belastet, schätzt Unicredit-Analyst Uwe Weinreich. Negativ wirkten sich zudem die neue Ticket-Steuer und der harte Winter aus. Dazu käme, dass die reiseintensiven Ostertage in diesem Jahr in den April fielen. "Wenn man all die Störelemente rauskalkuliert, waren die Ergebnisse gar nicht so schlecht. Nicht befriedigend, aber eben auch nicht grottig", sagte Weinreich.
Insgesamt verschlechterte sich das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) im ersten Quartal von minus 106,5 Mio. Euro auf minus 188,3 Mio. Euro, wie Air Berlin schon vergangene Woche mitgeteilt hatte. Bei einem leicht gestiegenen Umsatz von 751,6 Mio. Euro stand unter dem Strich ein Fehlbetrag in Höhe von 120,6 Mio. Euro. Entsprechend ging das Eigenkapital des Konzerns um rund ein Viertel auf 376,8 Mio. Euro zurück. Da die Zahlen bekannt waren, reagierten die Anleger am Mittwoch kaum: Das Papier notierte nahezu unverändert mit plus 0,2 Prozent bei 3,11 Euro.