Sechs Aluminiumnieten an der Flugzeugspitze des A380 machen Probleme
Die Flugsicherheitsbehörde Easa veröffentlicht jährlich Hunderte von Sicherheitsanweisungen für nahezu alle Flugzeuge, Hubschrauber, Antriebe oder andere Luftfahrttechnik. Selbst wenn Flugzeuge schon Jahrzehnte fliegen, wie der Jumbojet, oder relativ neu sind, wie der Riesen-Airbus, finden sich Schwachpunkte.
Die zwingend vorgeschriebenen Anweisungen sieht die Branche zwar als Grundlage ihrer Sicherheitskultur. Sie sorgen bei der Industrie und den Fluggesellschaften aber für viel Aufregung, weil sie um das Image ihrer Modelle besorgt sind. So betonen die Airbus-Verantwortlichen derzeit gebetsmühlenartig, dass ihr A380-Modell weiter sicher sei, auch wenn Haarrisse in einigen der 2000 Halteklammern je Flügel entdeckt wurden, die repariert werden müssen. Das jetzt von der Easa untersuchte Problem mit der Flugzeugspitze sei überhaupt nicht mit dem Flügelthema vergleichbar und ebenfalls kein unmittelbares Sicherheitsproblem, heißt es bei Airbus.