Namentlich nannte Immelt am Mittwoch in Seoul LG sowie die chinesische Haier -Gruppe und den mexikanischen Konzern Mabe. LG sei dabei "ganz klar einer der führenden Kandidaten. Es wird spannend sein zu sehen, was passiert", sagte Immelt.
General Electric (GE) hatte angekündigt, die traditionsreiche Haushaltsgerätesparte aller Voraussicht nach abzustoßen. Sie könne in eine Partnerschaft eingebracht, ausgegliedert oder verkauft werden, hieß es. Analysten zufolge bringt der Geschäftsbereich zwischen 4 und 8 Mrd. $ ein. Nach Meinung von Experten können sich nur wenige Konkurrenten ein Geschäft dieser Größenordnung leisten. Zwischen LG und GE gebe es zudem viele Überschneidungen, was einen Kauf für die ins Premiumsegment drängenden Südkoreaner wenig attraktiv erscheinen lasse.
Die Aktien von LG reagierten auf die Nachrichten am Mittwochmorgen zunächst mit einem deutlichen Kursabschlag von 3,6 Prozent. Später erholten sie sich etwas und notierten noch knapp ein Prozent im Minus.