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26.01.2011, 21:12
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Harter Wettbewerb:
Panasonic fürchtet LED-Konkurrenz
Der japanische Elektronikkonzern Panasonic will den europäischen Markt für energiesparende Lampen erobern. Vor allem in Deutschland hat der globale Marktführer aber noch viel zu tun.
von Martin Kölling, Tokio
Der japanische Elektronikkonzern Panasonic will den europäischen Markt für energiesparende LED-
"Deutschland nehmen wir als einen unserer Hauptmärkte in den Fokus", sagte Yoshio Ito, Präsident der Beleuchtungssparte, der FTD. Bereits in diesem Jahr soll das Marketing für die neuen Lampen aus leuchtenden Halbleitern beginnen, die niedrigen Stromverbrauch mit langer Haltbarkeit kombinieren. Der Verkaufsstart steht zwar noch nicht fest. Man müsse aber wegen der harten Konkurrenz die Entscheidungsprozesse beschleunigen, stellte Ito fest.
Die kleinen Leuchtdioden in der Glühbirne halten 40.000 Stunden lang
In Japan zählt
Panasonic mit voraussichtlich elf Millionen verkauften LED-Lampen im Jahr 2010 zu den Marktführern. Der Konzern befürchtet jedoch, den wachsenden europäischen Markt an die Konkurrenz zu verlieren. Nicht nur Osram und
Philips , auch Erzrivalen aus Japan drohen Panasonic abzuhängen. Während der Konzern bislang nur den heimischen Markt bedient, verkauft Toshiba bereits LEDs in Europa, den USA und China. Und
Sharp beliefert bereits Unternehmen in den USA.
Außerdem drängen rund 600 südkoreanische und mehr als 5000 chinesische Unternehmen in den weltweit boomenden Markt, sagte Chris Kim, Geschäftsführer der LED-Sparte von KMV. Der südkoreanische Hersteller von Funkchips fertigt neuerdings auch Leuchtdioden. Die Halbleiterlampen seien nicht schwer herzustellen, so Kim.
Kursinformationen und Charts
Die agilen Kleinunternehmen aus China und Südkorea setzen zudem längst nicht mehr nur auf Billigstware, sondern entwickeln auch eigenständig Produkte. Man habe bereits zwei westliche Designer für neue Lampenentwürfe eingestellt, sagte etwa ein chinesischer Hersteller auf der Branchenmesse Lighting Japan.
Teil 2: Kapazitäten nicht rechtzeitig ausgebaut
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Aus der FTD vom 27.01.2011
© 2011 Financial Times Deutschland,
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