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Damit zeigt sich, dass die deutschen Unternehmen in der Krise 2009 dazugelernt haben und ihre Forschungsprogramme nicht kaputtsparten. Das zwischenzeitliche Minus bei den Forschungsausgaben erweist sich heute nicht als Einbruch, sondern nur als kleine Delle.
"Nachdem die F&E-Aufwendungen 2009 noch um 2,2 Prozent zurückgegangen waren, zeigen sich die Unternehmen gut von der Krise erholt", sagte der Geschäftsführer der Stifterverband-Wissenschaftsstatistik, Andreas Kladroba. Anders als in der Vergangenheit werde die Zunahme nicht nur von wenigen Branchen getragen, sondern zeige sich fast über die gesamte Breite der Wirtschaft, schreibt der Unternehmerverband, der sich für die Förderung der Wissenschaft einsetzt. Über 70 Prozent der untersuchten Unternehmen konnten demnach ihre F&E-Ausgaben steigern, nur zehn Prozent senkten ihre Investitionen spürbar.
Die Untersuchung zeigt auch die Dominanz der Großkonzerne in Forschung und Entwicklung. Elf deutsche Unternehmen, deren F&E-Budgets jeweils mehr als 1 Mrd. Euro betragen, bestreiten zusammen mehr als 70 Prozent der globalen Aufwendungen der deutschen Wirtschaft. An der Spitze stehen
Volkswagen ,
Siemens und
Daimler , die 2010 gemeinsam fast 15 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung investierten.