ThyssenKrupp-Chef Hiesinger baut das Unternehmen um
Experten beziffern den Wert der ThyssenKrupp-Tochter auf 1 bis 2 Mrd. Euro. Ein Zusammenschluss der Edelstahlgeschäfte der beiden Unternehmen würde die erwartete Konsolidierung der Branche einen großen Schritt voranbringen, die unter Überkapazitäten leidet.
Kartellbehörden könnten Einwände haben
Wegen der Größe der Geschäfte und der überschaubaren Zahl von Anbietern müssten vermutlich Zugeständnisse an die Kartellbehörden gemacht werden. Neben ThyssenKrupp und Outokumpu gehören die
ArcelorMittal -Abspaltung Aperam und Acerinox aus Spanien zu den wichtigsten Größen im Markt.
ThyssenKrupp hält sich bei Inoxum offiziell weiter alle drei Möglichkeiten für eine Abtrennung - einen Börsengang, eine Abspaltung und einen Verkauf - offen. "Bei einem Verkauf würde ThyssenKrupp am meisten bekommen", sagte der Insider. An einen Börsengang sei wegen des Markumfeldes weiter nicht zu denken. Bei einer Abspaltung würde der Konzern nichts einnehmen und könne nur eine begrenzte Höhe an Schulden mit übertragen.