Mit einer Kapitalerhöhung will der Kali- und Salzproduzent
K+S mehr als 600 Mio. Euro frisches Geld einsammeln. Der Vorstand habe einen entsprechenden Beschluss gefasst, teilte der Dax-Konzern am Mittwoch in einer Pflichtmitteilung mit. Demnach sollen in teilweiser Ausnutzung des genehmigten Kapitals 26,4 Millionen neue Stückaktien zu einem Bezugspreis von 26 Euro je Papier ausgegeben werden. Dadurch erhöhe sich das Grundkapital der des Konzerns um 26,4 Mio. auf 191,4 Mio. Euro, so dass die Kapitalerhöhung insgesamt 16 Prozent des bisherigen Grundkapitals ausmache. Der Bruttoemissionserlös werde 686,4 Mio. Euro betragen.
Den Aktienmarkt ließ die Kapitalerhöhung des Kali- und Salzherstellers kalt. Am Nachmittag notierten die Titel knapp behauptet bei 43,26 Euro. "Grundsätzlich sehe ich die Kapitalerhöhung positiv. Sie hat schon so lange im Raum gestanden, dass einige froh sein werden, dass sie nun endlich kommt", sagte ein Händler. Ein weiterer Händler beurteilte den Abschlag für die neuen Aktien zum Schlusskurs als attraktiv.