Die internationale Schifffahrt bangt um eine der wichtigsten Transportrouten nach Asien. Noch ist der von Ägypten kontrollierte Sueskanal offen - allerdings weiß niemand, wie lange das so bleibt. "Die deutschen Reeder beobachten die Lage mit Sorge", sagte ein Sprecher des Branchenverbandes VDR: "Wir hoffen, dass der Kanal offen bleibt." Noch sehe der Verband allerdings kein Szenario, in dem sich daran etwas ändern könnte. "Eine Schließung würde Ägypten weiter destabilisieren."
Vor allem Deutschlands größte Containerreederei Hapaq Lloyd nutzt den Transportweg. "Wir registrieren bisher noch keine Verzögerungen", sagte eine Sprecherin. "Dennoch schauen wir mit großer Aufmerksamkeit in die Region."
Auch die internationale Konkurrenz ist alarmiert. "Wir verfolgen mit großer Sorgen, was in Ägypten passiert", heißt es bei der französischen Reederei CMA CGM. Dabei geht es nicht nur um den Kanal, sondern auch um die Häfen des Landes.