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Dessen Chef Bob McDonald hatte bereits Restrukturierungsmaßnahmen angekündigt. Details werden jedoch erst erwartet, sobald Procter sich vom Chipsgeschäft der Marke Pringles, seinem letzten verbleibenden Lebensmittelgeschäft, getrennt hat. In einem Interview der Financial Times im Oktober deutete McDonald an, dass dabei auch einige der 129.000 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren könnten. Die Schließung von Büros, Werken oder Forschungseinrichtungen sowie einen Umbau der Lieferkette schloss der P&G-Chef dabei nicht aus.
Gleichzeitig kündigte McDonald an, das Schwellenmarktgeschäft werde innerhalb der nächsten zehn Jahre so wachsen, dass es die Hälfte zum Konzernumsatz beisteuere. Von den 20 neuen Werken, die P&G derzeit baut, entstehen 19 in Schwellenländern.
Der nun verkündete Einstellungsstopp betrifft nach Konzernangaben nur Vollzeitstellen; Lehrlinge, Praktikanten und Teilzeitkräfte würden nach wie vor nach Planungsvorgabe eingestellt. Es handele sich um eine kurzfristig greifende Maßnahme, die auch kurzfristig wieder aufgehoben werden könne. Auch in der Vergangenheit hatten einzelne Procter-Sparten gelegentlich einen Einstellungsstopp verhängt, jedoch wurde diese Maßnahme in den vergangenen Jahren nie für den gesamten Konzern ergriffen.