Weil sie angeblich einer Gerüstbaufirma Aufträge verschafften, wird gegen neun Mitarbeiter des Chemie- und Pharmakonzerns Bayer ermittelt. Dem Unternehmen soll ein Schaden von rund 10 Mio. Euro entstanden sein.
Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Samstag einen entsprechenden Bericht der "Rheinischen Post". Der Fall stamme allerdings schon aus dem vergangenen Jahr. Bayer habe damals Unregelmäßigkeiten entdeckt und die Staatsanwaltschaft eingeschaltet, die im Mai einzelne Bayer-Büros durchsucht habe. Vor einigen Wochen habe das Unternehmen dann acht verdächtige Mitarbeiter vom Dienst suspendiert und einen fristlos gekündigt. "Es wird nicht gegen den Bayer-Konzern ermittelt, sondern gegen einzelne Mitarbeiter", sagte der Sprecher.
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