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12.09.2011, 09:31
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Neue alte Luxusmarke:
Aston Martin lässt Lagonda auferstehen
Exklusiv
Eine "sportliche Herausforderung" nennt es Aston-Martin-Chef Bez im Interview mit der FTD: Bis Jahresende soll die Finanzierung für die Rückkehr der Luxusmarke stehen. Geplant ist ein robustes Modell, das Käufer in Schwellenländern finden soll.
von Margret Hucko Gaydon
Aston Martin will seine Luxusmarke Lagonda noch in diesem Jahr auf den Weg bringen. "Das ist eine sportliche Herausforderung", sagte Aston-Martin-Chef Ulrich Bez im FTD-Gespräch. "Ich denke aber, dass ich bis Ende dieses Jahres noch ein Finanzierungspaket schnüren kann, mit dem mir das Revival der Marke Lagonda gelingt." Potenzielle Partner dafür kämen aus dem Finanzbereich, so Bez.
Ulrich Bez, Chef von Aston Martin, über die Einführung der neuen Marke Lagonda
Anders als in anderen Branchen - beispielsweise der Informationstechnologie - ist diese Vorgehensweise in der Autoindustrie unüblich. Große Hersteller stemmen ihre Investitionen in der Regel durch Kapitalerhöhungen oder Schuldverschreibungen. "Ich finde es eine hervorragende Idee, die Autoindustrie bei den Finanzinvestoren wieder auf den Schirm zu rufen", sagte Christoph Stürmer vom Branchenbeobachter IHS Automotive.
Es sei schwierig gewesen, Partner zu finden, mit denen sich seine Revival-Vorstellungen realisieren ließen, gestand Bez. "Im Moment sieht es danach aus, dass ich die Partner gefunden habe", erklärte er. Aston Martin sei in der glücklichen Lage, sich Bedingungen nicht diktieren lassen zu müssen. Nach wie vor gebe es keine fixe Entscheidung und damit keinen Zeitplan für ein erstes Lagonda-Modell.
2009 hatte Aston Martin erstmals einen geländegängigen Wagen unter dem historischen Namen präsentiert. Seitdem ist es um Lagonda still geworden. Der Markenname ist seit mehr als einem halben Jahrhundert im Besitz von Aston Martin. Noch in den 60er-Jahren wurden einzelne Autos gebaut; Lagonda gehört zu Englands vergessenen Legenden. Die Autos vereinte den Komfort eines Rolls-Royce mit der Beschleunigung eines Sportwagens.
Teil 2: Vertrieb kalkuliert konservativ
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Aus der FTD vom 12.09.2011
© 2011 Financial Times Deutschland,
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