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29.12.2011, 15:22
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Neues Geld für Innovationen:
Ein Grund mehr für VW, Hyundai zu fürchten
Kommentar
Vor wenigen Tagen blies Toyota mit neuen Absatzzielen zum Angriff, nun folgt Hyundai. Die Koreaner investieren deutlich mehr in Forschung. Das macht Volkswagen das Leben schwerer.
von Annette Berger
Die Nachricht, die über die Ticker lief, war kurz, hatte es aber in sich: Um fast elf Prozent will der südkoreanische Autobauer
Hyundai seine Ausgaben in Forschung und Entwicklung erhöhen, auf 3,4 Mrd. Euro.
VW-Chef Winterkorn über Hyundai: "Do scheppert nix"
Hyundais Vize-Europachef Allan Rushforth unterstrich in Interviews die Kampfeslust seines Unternehmens. Im kommenden Jahr soll dessen Marktanteil in Europa von drei auf dreieinhalb Prozent erhöht werden. 2015 sollen es dann fünf Prozent werden. Das wäre zwar noch immer deutlich weniger als der von Volkswagen - mehr als 20 Prozent in Westeuropa und gut 13 Prozent in Zentral- und Osteuropa. Doch die Ziele illustrieren einmal mehr, wie aggressiv das Unternehmen in das Revier der alteingesessenen Konkurrenz auch außerhalb Asiens vordringt - und dabei Erfolg hat.
Reizthema Qualität
VW -Chef Martin Winterkorn dürfte bei der neuen Meldung von seinem Lieblingsfeind in der Branche aufgemerkt haben - so wie ihn vieles brennend interessiert, was die Koreaner bauen. Legendär ist das Youtube-Video, das Winterkorn auf der üngsten Automobilausstellung IAA zeigt. Er steigt in den neuen - von Experten gelobten - Hyundai i30 und bemerkt schließlich missmutig bei einem Detail am Fahrzeug: "
BMW kann es nicht. Wir können es nicht. Warum kann es denn der?" Und an einer anderen Stelle: "Do scheppert nix".
Galerie
Hyundai Veloster - bisschen schrullig
In der Tat scheppert nix bei den Koreanern, die früher wegen der eher mauen Qualität und der nicht gerade schicken Autos außerhalb Asiens belächelt wurden. Heute ist das Qualitätsproblem passé. Das Management verfolgt das klare Ziel, die Marke höher zu positionieren.
Auch in Sachen technischer Innovation macht Hyundai Furore und will bei alternativen Antrieben eine Führungsrolle übernehmen. In diesem Jahr etwa machte der Autobauer mit seiner neuen Brennstoffzelle bei der Challenge Bibendum von sich Reden, einer Rallye für Öko-Flitzer. Und bei jungen Leuten, die günstige Autos wollen, punktet das Unternehmen mit seiner Tochter Kia.
Teil 2: Ein Konzern, der wenig Fehler macht
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FTD.de, 29.12.2011
© 2011 Financial Times Deutschland,
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