Die Folgekosten bei Straftaten sind höher als der direkte Schaden
Die rund 830 Unternehmen, die an der Befragung für die PwC-Studie "Wirtschaftskriminalität 2011" teilgenommen haben, beziffern den Schaden, der ihnen im Durchschnitt entsteht, auf rund 8,4 Mio. Euro. Zwei Jahre zuvor waren es noch 2,8 Mio. Euro weniger.
Gaben in der vorangegangenen Studie aus dem Jahr 2009 noch 61 Prozent der Unternehmen an, mindestens einmal Opfer von Unterschlagung, Korruption, Industriespionage oder anderen Wirtschaftsdelikten geworden zu sein, meldete diesmal nur gut die Hälfte der Befragten, in den vergangenen zwei Jahren betroffen gewesen zu sein. Die Studie wird seit zehn Jahren durchgeführt.
Folgekosten höher als direkte Schäden
Mittlerweile werden die indirekten Folgekosten der Straftaten deutlich höher bewertet als die direkten Schäden, auch wenn sie nicht klar bezifferbar seien. Die Hälfte der befragten Unternehmen berichtete über eine spürbare Beeinträchtigung ihrer Geschäftsbeziehungen, heißt es in der Studie weiter.