Erstmals seit drei Jahren hat Anheuser-Busch Inbev im abgelaufenen Quartal den Bierabsatz in den USA gesteigert. Der weltweite Gewinn kletterte im ersten Quartal um 7,4 Prozent auf 3,55 Mrd. Dollar, teilte Anheuser am Montag mit. Im brasilianischen Markt wuchs der Bierabsatz um vier Prozent.
Anheuser-Busch Inbev kontrolliert fast 50 Prozent des amerikanischen und fast 70 Prozent des brasilianischen Marktes. Weitere bekannte Marken des Unternehmens sind Stella Artois, Franziskaner und Diebels.
Der milde Winter, ein zusätzlicher Auslieferungstag und gute Verkäufe vor einem frühen Osterfest halfen dabei, den Absatz von Bier und anderen Getränken in den USA um ein Prozent zu steigern. Auch die gesunkene Arbeitslosigkeit und das verbesserte Verbrauchervertrauen sorgten nach Angaben des Konzerns für Rückenwind.
Für das laufende Quartal erwartet das Unternehmen aufgrund einer Umstellung des Liefersystems einen etwas schwächeren Absatz.
Optimistisch äußerte sich Anheuser über die Wachstumschancen in Brasilien, dem zweitwichtigsten Markt für den Konzern hinter den USA. Eine Erhöhung des Mindestlohns um 7,5 Prozent lässt den Brauer auf mehr Bierverkäufe hoffen.