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Man bedenke, es ist derselbe Konzern, den einst die US-Regierung unter Barack Obama vor der Pleite rettete. Bis heute hält Washington noch knapp ein Drittel an dem Hersteller. Dass es GM gut geht, dürfte Obama daher besonders freuen. Er kämpft um seine Wiederwahl und kann mit Erfolgen bei der Sanierung dieses ur-amerikanischen Unternehmens punkten.
Tatsächlich geht es für GM seit der Sanierung 2009 stetig nach oben. Der Konzern präsentiert sich zurzeit in seiner besten Form seit vielen Jahren. Das Geschäft läuft gut in Amerika und in Asien, lediglich in Europa dauert die Sanierung von Opel wohl länger als befürchtet.
Gute Aussichten für die USA
Für 2011 könnte GM, Schätzungen zufolge, einen Nettogewinn von rund 7,5 Mrd. Dollar melden. Der Absatz legt weiter zu, und die neuen Modelle gewinnen Marktanteile. In diesem Jahr dürfte die Nachfrage in den USA und in Asien weiter wachsen.
GM trifft mit seinen Autos vor allem in der Heimat wieder den Geschmack der Kunden. Vergessen sind die Zeiten, in denen Amerikaner kleine, spritsparende Modelle wollten. Zudem herrscht in den USA nach der jahrelangen Krise ein Nachholbedarf in Sachen Neuwagen. Viele Menschen in den Staaten fahren vergleichsweise alte Fahrzeuge - keine schlechte Ausgangslage für Hersteller und Händler.