Mit dem Verkaufserlös werde Primary seinen Schuldenberg weiter abtragen, teilte Konzernchef Edmund Bateman mit. Das Unternehmen hatte vor kurzem den Pharmadienstleister Symbion Health für umgerechnet 1,66 Mrd. Euro übernommen.
Die nun verkaufte Vitaminsparte war Teil der Übernahmemasse von Symbion - ebenso wie das Apothekengeschäft, für das Primary noch bis Dienstag Angebote annehmen will. Analysten rechnen erneut mit einem Erlös von mehr als 300 Mio. Euro. Als Interessent gilt unter anderem Züllig Pharma aus der Schweiz.
Nach Medienberichten hat Sanofi-Aventis seinen deutschen Rivalen Merck ausgestochen, der ebenfalls an der Vitaminsparte der Australier interessiert gewesen sein soll.