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Der Stuttgarter Konzern war 2006 froh, in Penske einen etablierten Partner für den Vertrieb des damals noch weitgehend unbekannten Smart gefunden zu haben. Anfang 2008 startete der Verkauf und die ersten Zweisitzer rollten über die von Pick-ups, Geländewagen und Straßenkreuzern bevölkerten Highways. Im ersten Jahr wurde Penske rund 24.600 Smart los, schon 2009 waren es aber nur noch 14.600 und 2010 brachen die Verkäufe auf 5900 ein.
Mit der geänderten Vertriebsstruktur setzt die neue Smart-Chefin Annette Winkler erstmals deutliche Akzente. Penske hatte die Manager aus Stuttgart zuletzt mit einer Eigeninitiative iritiert. Der Autohändler hatte im vergangenen Jahr einen viertürigen Smart vorgestellt, um die Lust der Amerikaner nach etwas mehr Raum zu befriedigen. Der Wagen war im Wesentlichen ein Nissan Micra, der mit einem neuen Kühlergrill auf Smart getrimmt wurde. Das Auto sollte eigentlich Ende diesen Jahres herauskommen.
Die Pläne würden aber fallengelassen, sagte Daimlers US-Chef Ernst Lieb dem Branchenblatt Automotive News. Mercedes plant mit seinem neuen Partner Renault ein viertüriges Modell, das 2013 oder 2014 zum Kunden rollen soll.