Der neue Siemens-Chef Klaus Kleinfeld hat weitere Zukäufe des Konzerns angekündigt. Als mögliche Bereiche nannte er die Sparten Medizintechnik, Energieerzeugung und -verteilung sowie Kommunikation.
"Ja, der Akquisitionskurs wird weitergehen", sagte Kleinfeld der "Süddeutschen Zeitung" (Samstag). Wachstum sei für die Zukunft von Siemens entscheidend. Zu den Problemen der IT-Tochter SBS sagte Kleinfeld: "Wir sehen, dass wir Überkapazitäten haben. Und wir müssen auf eine Kostenstruktur kommen, die dem Wettbewerb standhält." Im Gespräch sind laut Kleinfeld Arbeitszeitverlängerungen, Verzicht auf Überstundenzuschläge und andere Sonderleistungen.
Der Siemens-Konzern rechnet im laufenden Quartal mit weiteren Ergebnisbelastungen durch seine Problemsparten. "Ich kann nicht versprechen, dass wir mit den Belastungen schon 100-prozentig durch sind", sagte Kleinfeld. Für das gesamte Geschäftsjahr 2004/05, das am 30. September endet, rechnet Kleinfeld jetzt mit einem Gewinn von 3,1 Mrd. Euro. "Beim Umsatz werden wir den Kurs halten können und weiter zulegen", fügte er an.
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