Wenige Wochen nach dem Ausstieg der Telekom-Tochter T-Systems aus dem gemeinsamen Konsortium haben Siemens und IBM nachgelegt: Sie gaben ein neues Angebot für die Modernisierung der Informationstechnik der Bundeswehr ab.
Ein Siemens-Sprecher sagte der "Berliner Zeitung", das ursprüngliche Angebot sei technologisch weiterentwickelt worden. "Wir hoffen, dass wir die Verhandlungen im Sommer abschließen können." Das Bundesverteidigungsministerium bestätigte den Eingang eines Angebots für das Projekt "Herkules". Die Prüfung wird nun einige Wochen dauern, sagte ein Ministeriumssprecher.
Den finanziellen Umfang des Angebots nannte der Sprecher der Zeitung zufolge nicht. Er habe aber betont, dass das Ministerium an dem vorgegebenen Kostenrahmen von 6,65 Mrd. Euro über zehn Jahre festhalte.
Mit dem Projekt "Herkules" will die Bundeswehr ihre Informationstechnik modernisieren und vernetzen. Nach dem Ausstieg von T-Systems Ende Februar war die Angebotsfrist für Siemens und IBM verlängert worden.
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