Das Schweizer Unternehmen hatte im vergangenen Jahr alle Alcon-Anteile an den Pharmakonzern
Novartis verkauft. Mit dem Erlös von 28 Mrd. Dollar reduzierte der Konzern seine Nettoschulden, kaufte Aktien zurück und übernahm beispielsweise die Sparte für Tiefkühlpizzen von
Kraft . Ohne die zusätzlichen Einnahmen aus dem Anteilsverkauf wäre der Gewinn jedoch von 9,5 Mrd. Franken auf 9 Mrd. Franken gesunken.
Probleme bereitet dem Lebensmittelkonzern vor allem der starke Franken, der die Exporte von Produkten hemmt. So stieg der Gesamtumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr nur noch um zwei Prozent auf 109,7 Mrd. Franken.
Das organische Wachstum ohne Wechselkurs- und Akquisitionseffekte stieg auf 6,2 Prozent. Damit lag es über den Markterwartungen von rund 5,5 Prozent. Für 2010 will Nestle eine Dividende von 1,85 Franken je Aktie ausschütten.
Für 2011 sieht sich Nestle gut positioniert, um Unwägbarkeiten wie schwankenden Rohstoffpreisen zu begegnen. In diesem Jahr ewartet das Unternehmen ein Wachstum von fünf bis sechs Prozent.