Triebwerksprobleme:Rolls-Royce verzögert 787-Auslieferung auf 2011
Jetzt hat Boeings neuer Langstreckenflieger 787 auch noch Probleme mit den Rolls-Royce-Triebwerken. Die Erstauslieferung werde sich daher nochmals verzögern, auf nunmehr Mitte Februar 2011, teilt der US-Flugzeughersteller mit.
von Gerhard HegmannMünchen
Jetzt ist es offiziell: Das neue Boeing-Modell 787 Dreamliner wird erst 2011 ausgeliefert. Als neues Datum wird jetzt Mitte des ersten Quartals angepeilt, weil es ein zusätzliches Problem gibt. Bei einem 787-Testtriebwerk des großen britischen Herstellers Rolls-Royce gab es jüngst einen Zwischenfall. Dabei wurden offensichtlich intern Teile des Triebwerks vom Typ Trent 1000 zerstört. Würde dies während eines Fluges passieren, wäre es ein enormes Sicherheitsproblem. Jetzt muss die Ursache genau untersucht und die Konsequnzen gezogen werden.
Der Boeing 787 Dreamliner wird erst 2011 ausgeliefert
Der 787 Dreamliner kann je nach Kundenwunsch entweder mit einem Antrieb von Rolls-Royce oder des US-Herstellers General Electric ausgerüstet werden. Der japanische 787 Erstkunde All Nippon Airways hat sich für Rolls-Royce entschieden. Boeing hat in den ersten Testmodellen bereits beide Triebwerkstypen im Flug erprobt.
Die Triebwerksprobleme sind ein zusätzliches Handicap für die Zulassung und Erstauslieferung des Flugzeugs. Nach fünf Verzögerungen hatte Boeing zuletzt eine Auslieferung zum Jahresende, oder allenfalls "in den ersten Wochen 2011" in Aussicht gestellt. Nun wird es Mitte Februar.
Beoeing teilte mit, dass die neuerliche Verzögerung keinen Einfluss auf die Finanzprognose des Konzerns habe. Zuletzt hatten Probleme mit dem Heckleitwerk sowie mit der Instrumentierung des Flugzeugs für Verzögerungen gesorgt. Ursprünglich sollte der Dreamliner 787 erstmals im Mai 2008 ausgeliefert werden. Jetzt summieren sich die Verzögerungen auf annähernd drei Jahre.
Das Modell 787 ist das erste große Passagierflugzeug, dessen Rumpf und Flügel fast vollständig aus leichten Faserverbundstoffen und nicht mehr aus Aluminium besteht. Zu den Verzögerungen trägt maßgeblich bei, dass Boeing die Produktion der Teile fast vollständig an Firmen auf fast allen Kontinenten ausgelagert und dabei die Kontrolle über die Zulieferungen verloren hat.
Der FTD-Versicherungsmonitor hat alle wichtigen Namen und Nachrichten auf dem Radar und bündelt die wichtigsten Informationen aus verschiedenen Quellen. So erhalten Sie einen exzellenten Überblick über die Assekuranz, analytisch kommentiert von FTD-Versicherungskorrespondent Herbert Fromme.
Die verschobene Eröffnung des Berliner Großflughafens BER schlägt Wellen. Die internationalen Flughäfen sind nicht nur dynamische Orte, sondern auch Großunternehmen. Kennen Sie sich gut mit Airports aus?
Zunächst eine Frage zum weltgrößten Flughafen. Derjenige mit dem größten Passagieraufkommen ist …
45 Schritte in die SelbstständigkeitNur wer gut vorbereitet ist, schafft einen erfolgreichen Unternehmensstart. Dieser Gründerfahrplan hilft, die größten Hinder- nisse auf dem Weg in die Selbstständig- keit schnell und sicher zu überwinden. mehr
FinanzierungSie sind an einer Gründungsfinanzierung interessiert? Oder möchten für Ihren Betrieb Fahrzeuge erwerben? Hier finden Existenzgründer und Unternehmer viele Wege zur passenden Finanzierung. mehr
SteuerrechnerEinkommen, Umsatz oder Abfindung: Wie viel bleibt am Ende übrig? Ermitteln Sie Ihre Steuerlast mit den Rechnern von impulse.de und steuerberaten.de. Von Gewerbe bis hin zu Erbschaftsteuer. mehr
Firmenwert ermittelnÜber- oder unterschätzt? Wie viel Sie erwarten können, wenn Sie Ihre Firma verkaufen, zeigt der Firmenwertrechner von impulse.de und Klein & Coll. - einfach und schnell durch die Eingabe weniger Zahlen. mehr
Verträge und VorlagenSie benötigen Dokumente und nützliche Arbeitshilfen für Ihren Geschäftsalltag? Wählen Sie aus fast 5.000 rechtssicheren und aktuellen Verträgen, Vorlagen, Checklisten, Rechentabellen oder Ratgebern. mehr
Aus Sicherheitsgründen möchten wir Ihre E-Mail-Adresse bestätigen.
Klicken Sie bitte dazu den Aktivierungs-Link, den wir Ihnen
gerade per E-Mail an zugesendet haben.
Eine Bilanz vor dem Amtsantritt? Verbietet sich. Eigentlich. Nicht so bei Anshu Jain. Denn Josef Ackermanns Nachfolger hat schon vor dem Start bei der Deutschen Bank viel verändert. mehr
"Zum Handeln geschaffen" lautet Metros Motto. Der neue Konzernchef Olaf Koch scheint den Slogan wörtlich zu nehmen. Mit dem ersten großen Verkauf einer Tochter bricht er den Stillstand bei Metro auf. mehr
Das Gerede von der Abwanderung europäischer Unternehmen an billigere Standorte ist alles andere als neu. Aber wirklich gegangen ist kaum jemand. Denn China ist als Absatzmarkt viel zu wichtig. mehr
Eine Einheitskasse führt nicht zu mehr Gerechtigkeit, sondern zur Zweiklassenmedizin. Statt das duale Gesundheitssystem durch eine Bürgerversicherung zu ersetzen, sollten Menschen mit stabilem Einkommen verpflichtet werden, eine Rücklage für ihre medizinischen Kosten im Alter bilden. mehr
Das Stahlwerkefiasko in Amerika zeigt: Bei ThyssenKrupp versagen die Kontrollinstanzen. Das gilt sowohl für den Aufsichtsrat als auch für die Krupp-Stiftung. mehr
Der Tarifabschluss für die Angestellten des Automobilkonzerns entspricht weitgehend dem Flächenvertrag in der Metall- und Elektrobranche. Laut IG-Metall ist er aber "einen Schnaps besser".
mehr
Die internationale Vereinigung der Versicherungsaufseher hat ein Papier mit Vorschlägen zur Definition systemrelevanter Versicherer vorgelegt. Eine erste Liste möglicher systemisch bedeutender Gesellschaften soll bis Juni 2013 vorliegen. mehr
IG Metall und der Wolfsburger Konzern sind sich einig über die Vier vor dem Komma. Der Tarifabschluss bei VW folgt einem Vorbild - der Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie im Pilotbezirk Baden-Württemberg. mehr
Josef Ackermann hat seinen letzten Auftritt als Chef der Deutschen Bank zur großen Hauptversammlungs-Show genutzt. Der umstrittene Manager will als Staatsmann in Erinnerung bleiben. mehr
Es ist eine denkwürdige Medienkombi aus RTL und "Zeit", mit der Günter Wallraff mal wieder schwere Missstände aufdeckt. Der fast 70-Jährige muss beim Paketdienst GLS schuften bis zum Umfallen - zu lächerlichen Konditionen. mehr
Börsen- und Finanzmarktdaten:
Bereitstellung der Kurs- und Marktinformationen erfolgt durch die Interactive Data Managed Solutions
AG. Es wird keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben übernommen!