Boomende Geschäfte mit Schwellenländern sorgen bei der deutschen Industrie für dicke Auftragsbücher. Ihre Bestellungen stiegen im März um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Montag in Berlin mit.
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Im Februar fiel das Plus mit 0,6 Prozent zudem doppelt so groß aus wie bislang angenommen. "Nach der erwartet schwachen Entwicklung im Winter dreht der Trend allmählich wieder ins Plus", schrieb das Ministerium. "Davon dürfte auch die Industrieproduktion profitieren."
Das Neugeschäft aus dem Ausland zog um drei Prozent an, während die Nachfrage aus dem Inland um 1,3 Prozent zulegte. Die Aufträge aus den gegen Rezession und Schuldenkrise kämpfenden Euro-Staaten stagnierten allerdings. Die Eurozone ist der wichtigste deutsche Exportmarkt: Etwa 40 Prozent der Ausfuhren landen dort. Die Bestellungen aus Ländern außerhalb des Währungsgebietes hingegen stiegen um kräftige 4,8 Prozent. Die Zahl der Großaufträge fiel durchschnittlich aus.
Die Hersteller von Konsumgütern erzielten ein Auftragsplus von fünf Prozent. Die Produzenten von Investitionsgütern wie Maschinen und Geräte meldeten ein Plus von 4,2 Prozent. Die Hersteller von Chemikalien und anderen Vorleistungsgütern hingegen verbuchten ein Minus von 1,1 Prozent.