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Die Verhandlung ist ein Teil in einem ganzen Gewirr von juristischen Scharmützeln rund um die Verschmelzung von VW und Porsche. Der Ärger ist ein Grund dafür, warum die Integration von Porsche in den VW-Konzern stockt.
Einst hatte das Management des Stuttgarter Sportwagenherstellers um Porsche-Chef Wendelin Wiedeking versucht, mit Finanztricks den viel größeren Rivalen aus Wolfsburg zu schlucken. Schließlich drehte Volkswagen den Spieß um. Wichtige Manager wie Wiedeking mussten das Unternehmen verlassen. Unter dem Dach der Porsche-Holding sind 50,1 Prozent der Anteile an der Porsche AG und 50,7 Prozent gebündelt, die die Stuttgarter an VW halten.
Im Mai hatte die Frau vor dem Landgericht Stuttgart eine Niederlage einstecken müssen. Die Entlastung des Aufsichtsrates der Porsche Automobil Holding SE durch die Hauptversammlung im Januar 2010 sei rechtens gewesen, urteilten die Richter damals.