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Die Volkswagen-Aktionäre forderten einen größeren Anteil an den üppig sprudelnden Gewinnen des größten europäischen Autokonzerns. "2,20 Euro Dividende. Das ist zu wenig", sagte Ulrich Hocker von der Deutschen Schutzvereinigung. Hansgeorg Martius vom Kleinaktionärsverband SDK erklärte, die Ausschüttungsquote von 15 Prozent sei zu niedrig. "Wir fordern 50 Prozent." Auch andere Aktionäre mahnten höhere Ausschüttungen an, angesichts von Rekordgewinnen und rund 19 Mrd. Euro flüssiger Mittel bei VW.
Europas größter Autobauer verspricht dank des kräftigen Rückenwinds aus dem ersten Quartal Bestmarken für 2011. "Wir gehen davon aus, dass unser Konzern noch mehr Fahrzeuge verkaufen wird, noch mehr Umsatz erzielen wird und ein noch höheres operatives Ergebnis einfahren wird als im Rekordjahr 2010", sagte Winterkorn. Die rund zwei Millionen ausgelieferten Autos zwischen Januar und März seien Anlass für "viel Freude".
Kern bleibe die Mehrmarkenstrategie: "Gerade im Aufschwung zahlt sich diese breite Aufstellung aus." Der VW-Chef erwartet, dass die geplante Integration von Porsche als zehnte Marke des Konzerns auf jeden Fall vorankommen wird. "Allerdings liegen nach wie vor einige nicht unerhebliche steuerliche und juristische Hürden vor uns."