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Heeschen steht unter wachsendem Druck, Klarheit über die Finanzierung der Waffenfirma mit 234,7 Mio. Euro Umsatz 2009 zu schaffen. Die Bonitätsprüfer Standard & Poor's sowie Moody's hatten jüngst vor dem Hintergrund der fälligen Rückzahlung der mit 9,25 Prozent verzinsten Anleihe deren Bewertung heruntergestuft. Sie zeigten sich über die Rückzahlung des Papiers besorgt. Die Anleihe notierte jedoch gestern bei rund 98 Prozent ihres Nennwerts. Anleger gehen also derzeit davon aus, dass sie wahrscheinlich ihr Geld zurückbekommen.
Wie es in Finanzkreisen heißt, spielen Heeschen und JP Morgan Szenarien zur Kapitalbeschaffung durch. JP Morgan berate Heeschen seit zwei Jahren. Das Mandat wurde jetzt aber intensiviert. Zu den Optionen der Umschuldung gehöre auch eine neue Hochzinsanleihe, alternativ die Kapitalerhöhung bei H&K durch einen neuen Investor.
Die Rückzahlung der 120 Mio. Euro schweren Anleihe könnte mit Hilfe der H&K-Kasse mit schätzungsweise 50 Mio. Euro Bestand Mitte 2011 sowie einer Kapitalspritze über etwa 70 Mio. Euro durch einen neuen Investor gestemmt werden. Auch eine Kapitalbeschaffung über Verkauf und Rückmietung von Immobilien oder die Beleihung von Waren und Forderungen ist möglich.