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Einen neuen Namen will Koch dem Konzern aber nicht geben: "Ich glaube nicht, dass wir bereit sind, genug Geld zu investieren, um weltweit einen neuen Namen durchzusetzen. Aber wir können uns vorstellen, unseren Namen mit einer Aussage zu kombinieren." Das Ergebnis werde schon Anfang nächsten Jahres vorliegen.
Bilfinger zählt auch wegen des Verkaufs der Australien-Tochter Valemus zu den relativ zu ihrer Größe finanziell am besten ausgestatteten Unternehmen im
MDAX . Ende Juni belief sich der Bestand an liquiden Mittel auf 825 Mio. Euro - die Koch in den nächsten zwei Jahren in Beteiligungskäufe zur Verstärkung der baunahen Servicesparten des Unternehmens stecken will.
Allerdings weckte der Barbestand auch Begehrlichkeiten. So stieg der umtriebige Finanzinvestor Cevian Capital mit 12,6 Prozent bei dem Mannheimer Baukonzern ein. Als größter Einzelaktionär beansprucht der Investor einen Sitz im Aufsichtsrat.
Kochs Vorgänger Herbert Bodner hatte das klassische Bauen wegen der schwer kalkulierbaren Ertragsrisiken auf einen kleinen Kern zurückgefahren. Stattdessen isolieren Bilfinger-Töchter heute Rohre in Chemieanlagen, warten Kraftwerke oder demontieren Raffinerien zur Generalüberholung.