Der französische Autobauer PSA Peugeot Citroen hat in den ersten drei Monaten deutlich weniger Umsatz eingefahren. Auch im laufenden Quartal bleibe das Umfeld wegen des harten Wettbewerbs schwierig, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Der Umsatz sank zum Jahresauftakt um sieben Prozent auf 14,29 Mrd. Euro . Vor allem in Frankreich brach das Auto-Geschäft mit einem Rückgang von 14 Prozent auf 9,72 Mrd. Euro ein. Peugeot erwartet in diesem Jahr für den Fahrzeugmarkt in Europa weiterhin ein Minus von fünf Prozent, in Frankreich von minus zehn Prozent.
Peugeot-Citroën hatte Ende Februar gemeinsam mit dem US-Autobauer GM die Gründung einer gemeinsamen Auto-Allianz angekündigt. Dabei geht es neben der Kapitalbeteiligung vor allem um die gemeinsame Nutzung von Komponenten und Modulen und den Aufbau eines Gemeinschaftsunternehmens für den weltweiten Einkauf. Die beiden Unternehmen wollen ihre jährlichen Kosten dadurch binnen fünf Jahren um ungefähr 2 Mrd. US-Dollar (1,5 Mrd. Euro) senken. Die Synergien sollen vor allem durch neue gemeinsame Fahrzeugprogramme entstehen.